Einbrüche im Herbst und Winter: Warum die dunkle Jahreszeit besondere Risiken birgt – und wie Sie sich schützen
Wenn die Tage kürzer werden, die Temperaturen sinken und die Dämmerung bereits am frühen Nachmittag einsetzt, beginnt nicht nur die gemütliche Jahreszeit – sondern auch die Hochsaison für Einbrecher. Die Monate Oktober bis März verzeichnen in Deutschland regelmäßig einen deutlichen Anstieg der Wohnungseinbruchsdelikte. Wer diesen Zusammenhang kennt und versteht, kann gezielt gegensteuern. Dieser Ratgeber erklärt, warum die dunkle Jahreszeit Einbrecher anzieht, welche aktuellen Zahlen die Polizeiliche Kriminalstatistik liefert und wie Sie Ihr Zuhause mit moderner Sicherheitstechnik – von der Türsprechanlage über die Alarmanlage bis zur Videoüberwachung – effektiv schützen.
Die Einbruchstatistik: Was die aktuellen Zahlen verraten
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) ist die verlässlichste Datenquelle für Wohnungseinbrüche in Deutschland. Die aktuellen Zahlen für das Jahr 2024 zeichnen ein klares Bild: 82.920 Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl wurden registriert – ein Anstieg von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (78.436 Fälle) [1]. Dies ist der vierte Anstieg in Folge nach dem historischen Tiefstand während der Corona-Pandemie.
Statistisch gesehen wird in Deutschland alle sechs bis sieben Minuten eingebrochen [1]. Besonders beunruhigend ist die Aufklärungsquote: Sie liegt bei lediglich 14,1 Prozent. Das bedeutet, dass mehr als 85 von 100 Einbrüchen ungeklärt bleiben [1]. Diese niedrige Quote ist ein zentrales Argument für präventive Maßnahmen, denn auf Strafverfolgung allein kann man sich nicht verlassen.
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Jahr |
Registrierte Fälle |
Veränderung zum Vorjahr |
Aufklärungsquote |
|
2021 |
54.236 |
– |
– |
|
2022 |
ca. 65.000 |
+ |
– |
|
2023 |
78.436 |
+ 0,8 % |
14,9 % |
|
2024 |
82.920 |
+ 5,7 % |
14,1 % |
Tabelle 1: Entwicklung der Wohnungseinbruchdiebstähle in Deutschland (Quelle: BKA PKS 2024/2025)
Eine wichtige positive Botschaft liefert die Statistik jedoch ebenfalls: 44,9 Prozent aller Einbrüche scheitern im Versuchsstadium [1]. Das BKA führt dies maßgeblich auf den Einsatz von mechanischer und elektronischer Sicherheitstechnik zurück. Wer sein Haus ausreichend sichert, hat also gute Chancen, dass ein Einbrecher unverrichteter Dinge abzieht. Polizeiliche Beratungsstellen gehen davon aus, dass bereits nach drei bis fünf Minuten Widerstandszeit ein signifikanter Anteil der Täter den Versuch abbricht.
Der durchschnittliche finanzielle Schaden pro vollendetem Einbruch stieg laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf einen Rekordwert von 3.850 Euro [1]. Der psychische Schaden – Angst, Schlaflosigkeit, der dauerhafte Verlust des Sicherheitsgefühls in den eigenen vier Wänden – ist in keiner Statistik abbildbar und wiegt für viele Betroffene noch schwerer.
Warum Herbst und Winter die Hochsaison für Einbrecher sind
Der Zusammenhang zwischen Dunkelheit und Einbruchshäufigkeit ist statistisch eindeutig belegt. Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt von Oktober bis März im Schnitt um bis zu 40 Prozent gegenüber den Sommermonaten [2]. Doch warum ist das so?
Der entscheidende Faktor: Dunkelheit als Schutzschild
Dunkelheit ist das wichtigste Werkzeug des Einbrechers. Sie erschwert die Wahrnehmung durch Nachbarn, Passanten und Überwachungskameras erheblich. Ein Täter, der sich im Dunkeln an ein Haus heranschleicht, ist für das menschliche Auge kaum zu erkennen. Die Wahrscheinlichkeit, identifiziert zu werden, sinkt dramatisch. Dieser Faktor senkt die Hemmschwelle und erhöht die subjektive Sicherheit des Täters.
Das kritische Zeitfenster: Die Dämmerung am Nachmittag
Das gefährlichste Zeitfenster ist die frühe Dämmerung. Im November setzt die Dunkelheit bereits ab 17 Uhr ein, im Dezember sogar schon ab 16 Uhr [3]. Zu diesem Zeitpunkt sind viele Berufstätige noch auf dem Weg nach Hause, die Kinder sind aus der Schule zurück, aber die Eltern noch nicht. Unbeleuchtete Fenster signalisieren den Tätern eindeutig: Hier ist niemand. Diese sogenannten Dämmerungseinbrüche machen einen erheblichen Teil der Winterdelikte aus.
„Mit der Winterzeit beginnt die Dunkelheit früher – das nutzen Einbrecher gezielt aus. Dämmerungseinbrüche am frühen Abend zählen zu den häufigsten Tatzeiten." [2]
Die Zeitumstellung als Startschuss
Die Umstellung auf die Winterzeit Ende Oktober markiert traditionell den Beginn der Einbruchsaison. Die abrupte Verschiebung der Dämmerung in die späten Nachmittagsstunden schafft über Nacht ideale Bedingungen für Täter. Kein Wunder, dass der „Tag des Einbruchschutzes" bewusst auf dieses Datum gelegt wurde: Er soll die Bevölkerung genau in diesem Moment für das erhöhte Risiko sensibilisieren.
Winterurlaub und Abwesenheit
Ein weiterer Faktor ist die erhöhte Abwesenheit der Bewohner in der Weihnachts- und Winterferienzeit. Leerstehende Häuser mit ungeleertem Briefkasten, ungeräumten Schnee auf der Einfahrt und dauerhaft heruntergelassenen Rollläden sind für erfahrene Einbrecher ein klares Signal.
Täterprofile: Wer bricht ein und wie?
Ein Verständnis der Täterprofile hilft dabei, die richtigen Schutzmaßnahmen zu wählen. Die Kriminalstatistik unterscheidet grob zwischen drei Tätergruppen [1]:
Gelegenheitstäter handeln oft spontan und nutzen sich bietende Schwachstellen, wie gekippte Fenster, unverschlossene Kellertüren oder schlecht gesicherte Terrassentüren. Sie verwenden meist einfaches Werkzeug und haben eine geringe Frustrationstoleranz. Schon ein einfaches Zusatzschloss oder eine sichtbar montierte Kamera kann diese Tätergruppe abschrecken.
Lokale Serientäter gehen deutlich geplanter vor. Sie kundschaften Objekte über mehrere Tage aus, beobachten Abwesenheitszeiten und Routinen der Bewohner und wählen den optimalen Zeitpunkt für die Tat. Diese Gruppe ist schwieriger abzuschrecken, reagiert aber empfindlich auf sichtbare Sicherheitssysteme, die das Risiko der Entdeckung erhöhen.
Reisende Tätergruppen sind die professionellste und gefährlichste Kategorie. Sie nutzen Autobahn-Transitrouten und können ganze Straßenzüge in einer einzigen Nacht abarbeiten. Ihr Vorgehen ist hochprofessionell und schnell. Gegen diese Tätergruppe hilft vor allem eine Kombination aus mechanischen Hochsicherheitslösungen und einer Alarmanlage mit direkter Aufschaltung auf eine Notruf- und Serviceleitstelle.
Regionale Risikoverteilung in Deutschland
Das Einbruchsrisiko ist in Deutschland nicht gleichmäßig verteilt. Es gibt ein ausgeprägtes Nord-Süd-Gefälle sowie einen deutlichen Unterschied zwischen städtischen und ländlichen Regionen [1].
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Städtegröße |
Einbrüche / 100.000 Einwohner (2024) |
|
Unter 20.000 Einwohner |
51 |
|
20.000 – 99.999 Einwohner |
89 |
|
100.000 – 499.999 Einwohner |
133 |
|
Ab 500.000 Einwohner |
167 |
Tabelle 2: Einbruchshäufigkeit nach Stadtgröße (Quelle: BKA PKS 2024)
Großstädte wie Hamburg, Berlin und Köln verzeichnen die höchsten absoluten Fallzahlen. Doch auch in mittelgroßen Städten und gut angebundenen Kreisstädten ist das Risiko erheblich. Besonders gefährdet sind Regionen entlang großer Transitrouten (A2, A4, A12), da reisende Tätergruppen diese Achsen für schnelle An- und Abfahrten nutzen.
Schutzmaßnahmen: Das mehrschichtige Sicherheitskonzept
Effektiver Einbruchschutz funktioniert nach dem Prinzip der Schichten. Jede Schutzebene für sich allein ist überwindbar; die Kombination mehrerer Ebenen macht es für Täter jedoch zunehmend unattraktiv und zeitaufwendig, ein Objekt anzugehen.
Ebene 1 – Mechanische Sicherung: Einbruchhemmende Türen und Fenster nach DIN EN 1627 (Widerstandsklasse RC2 oder höher) bilden die physische Grundlage. Sie verlängern die Tatzeit entscheidend.
Ebene 2 – Elektronische Detektion: Alarmanlagen, Bewegungsmelder und Öffnungsmelder erkennen Einbruchsversuche und lösen Alarm aus.
Ebene 3 – Visuelle Überwachung: Videoüberwachung und Video-Türsprechanlagen schrecken ab, dokumentieren Vorgänge und ermöglichen eine Fernüberwachung.
Ebene 4 – Zutrittskontrolle: RFID, PIN-Code und Fingerprint-Systeme regeln, wer Zugang zum Gebäude erhält.
Ebene 5 – Verhalten: Aufmerksames Verhalten, Absprachen mit Nachbarn und das Simulieren von Anwesenheit ergänzen die technischen Maßnahmen.
Die Video-Türsprechanlage: Der erste Schutzwall
Eine moderne Video-Türsprechanlage ist weit mehr als eine komfortable Klingel. Sie ist der erste und wichtigste Kontrollpunkt an Ihrem Eingang. Wenn es klingelt, sehen Sie auf dem Innenmonitor oder per Smartphone-App in Echtzeit, wer vor der Tür steht – ohne die Tür öffnen zu müssen. Dies ist besonders in der dunklen Jahreszeit ein enormer Sicherheitsgewinn.
Die Videosprechanlage ermöglicht es Ihnen zudem, auch bei Abwesenheit mit Besuchern zu kommunizieren. Paketboten, Handwerker oder unbekannte Personen können Sie per Gegensprechen empfangen und die Tür bei Bedarf per Knopfdruck öffnen – ganz ohne physisch anwesend zu sein. Für potenzielle Einbrecher, die zunächst klingeln, um die Anwesenheit der Bewohner zu prüfen, ist eine Reaktion per App ein klares Signal: Hier ist jemand, hier ist Vorsicht geboten.
Goliath bietet hierfür verschiedene Systemfamilien an, die auf unterschiedliche Gebäudetypen und Anforderungen zugeschnitten sind:
• Premium IP-Türsprechanlage: Ideal für Neubauten mit LAN/CAT-Verkabelung. Bietet Full-HD-Auflösung, 180-Grad-Weitwinkelkamera, IR-Nachtsicht, PoE-Versorgung und eine kostenlose App für iOS und Android. Skalierbar für Mehrfamilienhäuser und Gewerbe.
• Premium 2-Draht-BUS-Türsprechanlage: Die perfekte Lösung für Altbauten und Sanierungen. Nutzt die vorhandene zweiaderige Klingelleitung, ohne aufwendige Neuverkabelung. Ebenfalls mit App-Anbindung, RFID und Fingerprint-Option verfügbar.
• Basic Line Video-Türklingel: Der preiswerte Einstieg in die Welt der Video-Türkommunikation für Ein- und Zweifamilienhäuser. Einfache Installation, klares Bild, App-Anbindung.
Die integrierte IR-Nachtsicht ist dabei ein entscheidender Faktor für den Herbst- und Winterschutz. Sie stellt sicher, dass Sie auch bei völliger Dunkelheit ein klares Bild des Eingangsbereichs erhalten.
Alarmanlage: Der aktive Wächter rund um die Uhr
Eine Alarmanlage ist das Herzstück eines modernen Sicherheitskonzepts. Sie arbeitet rund um die Uhr, auch wenn Sie schlafen oder nicht zu Hause sind. Das Goliath-Alarmsystem besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten:
Die Alarmzentrale (Hub) ist das Gehirn des Systems. Sie verarbeitet alle Signale der angeschlossenen Sensoren, kommuniziert per LAN und WLAN und sendet Push-Benachrichtigungen direkt auf Ihr Smartphone. Die Steuerung erfolgt bequem per App – ohne Abo-Pflicht.
Bewegungsmelder erkennen Personen im Innen- und Außenbereich zuverlässig. PIR-Sensoren (Passiv-Infrarot) reagieren auf Wärmebewegungen und sind äußerst zuverlässig bei der Unterscheidung von Personen und Tieren.
Tür- und Fensterkontakte melden sofort, wenn ein Fenster oder eine Tür geöffnet wird. Sie sind die erste Verteidigungslinie gegen den Einbruch über diese typischen Schwachstellen.
Sirenen schrecken den Einbrecher durch lauten Alarm ab und alarmieren die Nachbarschaft. Die akustische Abschreckung ist einer der wirksamsten Mechanismen, um Täter zur Aufgabe zu bewegen.
Das Goliath-Alarmsystem ist modular aufgebaut und erweiterbar. Es kann mit Rauchmeldern, Wassermeldern und weiteren Sensoren ergänzt werden und bietet so ein umfassendes Sicherheitsnetz. Die Funk-Technologie (868 MHz) ermöglicht eine einfache Installation ohne Kabelverlegung.
Videoüberwachung: Abschreckung und Beweissicherung
Die Videoüberwachung kritischer Bereiche rund um Ihr Haus erfüllt zwei gleichwertige Funktionen: Sie schreckt potenzielle Täter ab und sichert im Ernstfall Beweise. Sichtbar montierte Kameras signalisieren ein hohes Entdeckungsrisiko und lassen viele Täter erst gar nicht aktiv werden.
Goliath bietet hochauflösende IP-Kameras mit bis zu 4 MP und 4K-Auflösung, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen dank WDR (Wide Dynamic Range) und IR-Nachtsicht gestochen scharfe Bilder liefern. Die Schutzklasse IP67 macht sie wetterfest für den ganzjährigen Außeneinsatz.
Die Aufzeichnung erfolgt lokal auf einem NVR-Recorder (Network Video Recorder) mit internem Festplattenspeicher. Dies hat entscheidende Vorteile: Es entstehen keine monatlichen Cloud-Kosten, die Daten bleiben in Ihrem Besitz und sind nicht von der Verfügbarkeit externer Server abhängig. Der Zugriff auf Live-Bild und Aufzeichnungen ist dennoch jederzeit per App von überall möglich.
Wichtiger Hinweis zum Datenschutz: Bei der Installation von Überwachungskameras müssen die Vorgaben der DSGVO und des Bundesdatenschutzgesetzes zwingend beachtet werden. Kameras dürfen grundsätzlich nur das eigene Grundstück erfassen. Öffentliche Gehwege, Straßen oder Nachbargrundstücke dürfen nicht im Bild sein. Im Zweifelsfall empfiehlt sich eine rechtliche Beratung.
Zutrittskontrolle: Schlüssel, RFID und Fingerprint
Moderne Zutrittskontrolle geht weit über den klassischen Schlüssel hinaus. Die Goliath Premium Line bietet verschiedene Methoden, die den Alltag komfortabler und sicherer machen:
• RFID-Transponder: Kleine Chips in Form von Karten oder Schlüsselanhängern, die an die Außenstation gehalten werden. Ideal für Familien, Mitarbeiter oder Pflegekräfte, da Zugänge jederzeit aktiviert und deaktiviert werden können.
• PIN-Code / Zahlencode: Ein individuell programmierbarer Code ermöglicht den Zugang ohne physisches Medium. Praktisch für Gäste oder Dienstleister, denen man temporären Zugang gewähren möchte.
• Fingerprint: Die biometrische Zutrittskontrolle per Fingerabdruck ist die komfortabelste und sicherste Methode. Kein Schlüssel, kein Code – nur Ihr Fingerabdruck öffnet die Tür.
Diese Systeme bieten einen entscheidenden Vorteil gegenüber traditionellen Schlüsseln: Verlorene oder gestohlene Schlüssel können nicht mehr missbraucht werden, da der Zugang einfach per App deaktiviert wird.
Verhaltensprävention: Was Sie selbst tun können
Technische Sicherheitslösungen sind unverzichtbar, aber kein Ersatz für aufmerksames Verhalten. Die folgenden Maßnahmen ergänzen Ihre technische Absicherung und erhöhen die Gesamtsicherheit erheblich:
Anwesenheit simulieren: Nutzen Sie Zeitschaltuhren oder Smart-Home-Systeme, um Beleuchtung, Rollläden und Fernseher zu steuern, wenn Sie nicht zu Hause sind. Ein beleuchtetes Haus wirkt bewohnt und schreckt Täter ab. Lassen Sie Rollläden nicht dauerhaft geschlossen, wenn Sie verreist sind – das ist ein eindeutiges Signal für Abwesenheit.
Keine Hinweise auf Abwesenheit geben: Vermeiden Sie es, Urlaubsfotos in Echtzeit auf sozialen Netzwerken zu veröffentlichen. Informieren Sie vertrauenswürdige Nachbarn über Ihre Abwesenheit, damit diese den Briefkasten leeren und ungewöhnliche Aktivitäten melden können.
Türen und Fenster konsequent sichern: Auch bei kurzer Abwesenheit – etwa beim Einkaufen oder Spazierengehen – sollten alle Fenster geschlossen und Türen verschlossen sein. Gekippte Fenster sind für Einbrecher mit einfachem Werkzeug in Sekunden zu öffnen.
Außenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern: Eine gut ausgeleuchtete Außenanlage nimmt den Tätern den Schutz der Dunkelheit. Bewegungsmelder-gesteuerte Strahler schrecken ab und machen auf Aktivitäten aufmerksam, ohne dauerhaft Strom zu verbrauchen.
Nachbarschaftliche Aufmerksamkeit: Ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft ist ein unterschätzter Sicherheitsfaktor. Aufmerksame Nachbarn, die ungewöhnliche Aktivitäten melden, sind oft wirksamer als jede Technik.
Versicherungsschutz und Förderung
Trotz aller Präventionsmaßnahmen kann ein Einbruch nie vollständig ausgeschlossen werden. Eine ausreichende Hausratversicherung ist daher essenziell. Sie deckt den Verlust gestohlener Gegenstände sowie Vandalismusschäden ab. Wichtig: Prüfen Sie die Versicherungsbedingungen genau, insbesondere hinsichtlich Obliegenheiten (z. B. Pflicht zum Verschließen von Türen und Fenstern) und Versicherungssummen.
Einige Versicherer gewähren Beitragsrabatte, wenn zertifizierte Sicherheitstechnik installiert ist. Es lohnt sich, bei Ihrem Versicherer nachzufragen, welche Systeme anerkannt werden. Dokumentieren Sie Ihre Wertsachen mit Fotos, Seriennummern und Rechnungen – das erleichtert die Schadensregulierung erheblich.
Zur staatlichen Förderung: Das frühere KfW-Zuschussprogramm 455-E für Einbruchschutz ist seit 2022 eingestellt. Einbruchschutz-Maßnahmen sind jedoch weiterhin über das Kreditprogramm KfW 159 „Altersgerecht Umbauen" als Teilmaßnahme förderfähig. Einige Bundesländer bieten zudem eigene Förderprogramme an.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wann ist die Einbruchsgefahr am höchsten? Die Einbruchsgefahr ist in den Monaten Oktober bis März am höchsten, insbesondere in den frühen Abendstunden zwischen 16 und 21 Uhr. Mit der Zeitumstellung auf Winterzeit Ende Oktober beginnt die statistisch gefährlichste Phase des Jahres.
Wie viele Einbrüche gibt es in Deutschland pro Jahr? Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik 2024 wurden 82.920 Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl registriert. Das entspricht statistisch einem Einbruch alle sechs bis sieben Minuten.
Hilft eine Türsprechanlage wirklich gegen Einbrüche? Ja. Eine Video-Türsprechanlage schreckt Täter ab, die zunächst klingeln, um die Anwesenheit der Bewohner zu prüfen. Zudem ermöglicht sie die Identifikation von Personen vor der Tür und die Kommunikation per App auch bei Abwesenheit.
Welche Alarmanlage ist die beste für ein Einfamilienhaus? Für Einfamilienhäuser empfiehlt sich ein modulares Funksystem, das einfach zu installieren und zu erweitern ist. Wichtige Kriterien sind: App-Steuerung, Push-Benachrichtigungen, Bewegungsmelder, Tür-/Fensterkontakte und eine Außensirene. Das Goliath-Alarmsystem erfüllt all diese Anforderungen.
Darf ich mein Haus mit Kameras überwachen? Grundsätzlich ja, jedoch nur das eigene Grundstück. Öffentliche Bereiche wie Gehwege oder Straßen dürfen nicht erfasst werden. Die DSGVO-Vorgaben müssen zwingend eingehalten werden.
Was kostet ein durchschnittlicher Einbruch? Der durchschnittliche Schaden pro vollendetem Einbruch lag 2025 bei einem Rekordwert von 3.850 Euro (Quelle: GDV). Hinzu kommen psychische Belastungen und Kosten für Reparaturen.
Wie lange braucht ein Einbrecher, um in ein Haus einzudringen? Professionelle Einbrecher benötigen für ungesicherte Türen und Fenster oft nur wenige Sekunden bis Minuten. Polizeiliche Beratungsstellen gehen davon aus, dass bereits nach drei bis fünf Minuten Widerstandszeit ein Großteil der Täter den Versuch abbricht.
Sicherheit ist planbar – handeln Sie jetzt
Die dunkle Jahreszeit bringt statistisch belegte, erhöhte Risiken für Einbrüche mit sich. Die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik sind eindeutig: 82.920 Einbrüche im Jahr 2024, ein vierter Anstieg in Folge, eine Aufklärungsquote von nur 14,1 Prozent. Doch Sie sind diesem Risiko nicht schutzlos ausgeliefert.
Die gute Nachricht lautet: Fast jeder zweite Einbruchsversuch scheitert – und zwar an vorhandener Sicherheitstechnik. Eine moderne Video-Türsprechanlage, eine zuverlässige Alarmanlage mit smarter App-Anbindung und eine gezielte Videoüberwachung der Außenbereiche bilden zusammen ein robustes Sicherheitsnetz, das Täter abschreckt, Versuche meldet und Beweise sichert.
Goliath bietet für jeden Gebäudetyp – vom Einfamilienhaus im Altbau bis zum modernen Mehrfamilienhaus oder Gewerbeobjekt – die passende Lösung. Lassen Sie sich jetzt kostenlos beraten und planen Sie Ihr individuelles Sicherheitskonzept, bevor die Einbruchssaison wieder beginnt. Denn Sicherheit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis vorausschauender Planung.
Quellen
[1] Stadtritter GmbH. (2026). Einbruchstatistik Deutschland 2026: Alle 400 Landkreise im Vergleich. Basierend auf BKA PKS 2025. https://stadtritter.de/einbruchstatistik-deutschland-2026-alle-400-landkreise-im-vergleich/
[2] Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). (2025). Tag des Einbruchschutzes: 90.000 Wohnungseinbrüche – mehr Sicherheitsvorkehrungen nötig. https://www.gdv.de/gdv/medien/medieninformationen/tag-des-einbruchschutzes-90-000-wohnungseinbrueche-mehr-sicherheitsvorkehrungen-noetig-193746
[3] Verisure. (2022). Dunkle Jahreszeit ist Einbruchszeit. https://www.verisure.de/dunkle_jahreszeit
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